Was ist eine Foodbank?

In den Wüsten und Steppen Afrikas wird oft durch eine Hitzeperiode oder in der Regenzeit durch Überflutung ein großer Teil der Ernte vernichtet. In diesem Fall müssen die Menschen oft weite und gefährliche Wege in Kauf nehmen um die wichtigsten Nahrungsmittel zu besorgen. Oftmals ist ihr Weg vergebens, denn zu dieser Zeit explodieren die Preise und Lebensmittel werden unbezahlbar.

Wenn es soweit kommt können die Foodbanks die Auswirkungen der drohenden Hungersnot mindern. Das Prinzip ist simpel:

Zunächst errichten Bewohner eines Dorfes ein Gebäude als Nahrungsspeicher. Die Materialien, welche dafür benötigt werden kosten ca. 1.000 € und werden über Spenden finanziert.
Der gemeinnützige Verein Operations Blessing besorgt diese Materialen und hilft den Dorfbewohnern beim Erbauen der Foodbank. Mit einer Spende von 3.000 € wird dieser Speicher mit Lebensmitteln aus der Gegend gefüllt (meist Hirse), wenn diese kurz nach der Erntezeit noch erschwinglich sind. Das Gebäude wird verschlossen und von der Dorfleitung bewacht.
Wenn ein Notstand eintrifft, öffnet die Dorfleitung den Speicher und verkauft die Lebensmittel zu den günstigen Preisen, zu denen sie eingekauft wurden.
 
Sobald sich die Lage auf den Märkten wieder entspannt hat, wird mit dem eingenommen Geld der Speicher wieder gefüllt. Somit muss man den Speicher nur einmal füllen und kann mit einer einzigen Foodbank ca. 2.000 Menschen über furchtbare Zeiten hinweg helfen. Viele Jahre lang.
Das System hat sich bestens bewährt und wird von Operations Blessing weltweit gefördert. Wir arbeiten eng mit dem Partnerverein zusammen um so den Hunger in Niger dauerhaft zu bekämpfen.
 
Eine Übersicht der aktuell durch Alpensolar finanzierten Foodbanks finden Sie hier
 
Helfen Sie uns zu helfen. Für Nachfragen kontaktieren Sie uns bitte unter folgender Adresse: human@alpensolar.de
 
 

Alpensolar Human - Footbank TV

Der gelungene Bericht der Alläguer Zeitung über Foodbanks für Sie als PDF-Download:

application/pdf AZ-Foodbanks (348,4 KiB)