Bericht: Erneuerbare lieferten bis Mitte November rund 131 Milliarden Kilowattstunden Strom

20.11.2017 12:28

Bis Mitte November ist laut Berechnungen des Energiekonzerns Eon so viel Strom aus erneuerbaren Quellen in einem Jahr erzeugt worden wie nie zuvor. Wie mehrere Medien unter Berufung auf die Nachrichtenagentur »dpa« berichten, hätten von Anfang Januar bis Mitte November alle Solar-, Wind- und Wasserkraftanlagen bereits 131 Milliarden Kilowattstunden (kWh) Strom produziert »und damit schon jetzt mehr als im gesamten Jahr 2016«. 2016 kamen die Windparks, Photovoltaik- und Wasserkraftanlagen auf insgesamt 129 Milliarden kWh, 2015 auf rund 126 Milliarden kWh.
Die Zunahme an Ökostrom dürfte der Meldung zufolge zum einen an den beiden Herbststürmen im September und Oktober gelegen haben, welche »die Windstromerzeugung auf neue Höchstwerte katapultierte«. Zum anderen schien vor allem im Süden »deutlich häufiger die Sonne als im Vorjahr«, und dort seien die meisten der rund 1,6 Millionen Solaranlagen in Deutschland installiert.

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Wirtschaft: EEG-Konto ist mit mehr als 3,85 Milliarden Euro im Plus

11.09.2017 12:07

Das Guthaben auf dem von den vier deutschen Übertragungsnetzbetreibern geführten EEG-Umlagenkonto ist zum 31. August mit rund 3,85 Milliarden Euro im Plus (Juli 4,22 Milliarden, Juni 4,87 Milliarden, Mai 5,13 Milliarden Euro). Damit ist der Überschuss zum vierten Mal in Folge gesunken.
Die verbuchten Einnahmen betrugen im August 2,15 Milliarden Euro (Juli 2,14 Milliarden Euro, Juni 2,21 Milliarden Euro, Mai 2,31 Milliarden Euro), davon stammen 1,9 Milliarden Euro aus Zahlungen der EEG-Umlage.
Dem gegenüber standen im August Ausgaben von 2,52 Milliarden Euro (Juli 2,79 Milliarden Euro, Juni 2,47 Milliarden, Mai 2,52 Milliarden), davon gut 2,5 Milliarden Euro an Zahlungen für Einspeisevergütungen und Direktvermarktung.

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Bericht: DNV GL prognostiziert 50 Prozent Erneuerbare weltweit bis 2050

05.09.2017 14:21

DNV GL, ein Unternehmen für Qualitätssicherung und Risikomanagement in der Öl- und Gasindustrie, der Energiewirtschaft und der Schifffahrtsindustrie, hat seinen ersten Ausblick zur weltweiten Energiewende, den Energy Transition Outlook, veröffentlicht. Nach Einschätzung der Autoren wird der globale Energiebedarf ab 2030 ein Plateau erreichen, bis 2050 werden erneuerbare Energien fast die Hälfte des Energiemixes ausmachen. Der bedeutendste Energieträger wird dann jedoch noch Gas sein, das um das Jahr 2034 Erdöl in dieser Rolle ablöst. Die Nutzung von Kohle hat demnach bereits heute ihren Zenit überschritten.

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Bericht: Bundestag beschließt Mieterstromgesetz

04.07.2017 10:27

Am Donnerstagabend haben die Abgeordneten des Bundestages das »Gesetz zur Förderung von Mieterstrom und zur Änderung weiterer Vorschriften des Erneuerbare-Energien-Gesetzes« mit den Stimmen der Großen Koalition bei Stimmenthaltung der Fraktionen Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen beschlossen. Damit soll unter anderem die dezentrale Energieversorgung so ausgebaut werden, dass auch Mieter etwa von Solarstrom auf den Dächern ihrer Häuser mit staatlicher Unterstützung direkt profitieren können. Solarstrom wird dann gefördert, wenn der Strom ohne Nutzung des allgemeinen Netzes direkt in dem Wohngebäude mit der Anlage von den Mietern genutzt wird. Das Gebäude muss mindestens mit 40 Prozent der Fläche dem Wohnen dienen. Mietvertrag und Mieterstromvertrag müssen voneinander getrennte Verträge sein. Die Förderung ist auf 500 Megawatt Anlagenleistung pro Jahr begrenzt.

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Bericht: Vorschläge zur Bundestagswahl

19.06.2017 10:30

Die Energiewende ist eines der größten Modernisierungsprojekte unserer Gesellschaft. Wenn wir die Erderhitzung auf deutlich unter zwei Grad Celsius beschränken und unseren Nachkommen so eine lebenswerte Welt mit einer wettbewerbsfähigen Volkswirtschaft hinterlassen wollen, müssen wir bis 2050 vollständig CO2-neutral wirtschaften.

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