Wirtschaft: Große Verbände-Allianz fordert ambitionierten Klimaschutzplan 2050

24.03.2016 13:13

In einem gemeinsamen Brief an die Bundesregierung fordert eine große Verbände-Allianz die Bundesregierung auf, den Klimaschutzplan ambitioniert auszugestalten und an den in Paris beschlossenen Zielen auszurichten.

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Wirtschaft: In Europa gingen 2015 rund acht Gigawatt Photovoltaikleistung neu ans Netz

10.02.2016 12:30

In Europa wurden im vergangenen Jahr rund acht Gigawatt Photovoltaikleistung in Betrieb genommen und ans Netz angeschlossen, schätzt die Solarindustrievereinigung Solar Power Europe (SPE). Die Nachfrage sei gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent gewachsen, die Leistung der neu angeschlossenen Anlagen habe seinerzeit bei 6,95 Gigawatt gelegen. Der Zuwachs beruhe insbesondere auf dem britischen Markt, in den meisten anderen Ländern stagnierten die Neuinstallationen oder seien sogar gesunken. Der Weltmarkt habe demgegenüber allerdings um mehr als 25 Prozent auf über 50 Gigawatt neu installierte Leistung zugelegt (2014: 40,1 Gigawatt). Genauere Zahlen will SPE im März veröffentlichen, der Jahresbericht »Global Market Outlook For Solar Power 2016 – 2020« folge im Juni.

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Bericht: Solarstrom lohnt sich 2016 mehr denn je - Tipps für Verbraucher

15.01.2016 10:58

Photovoltaikanlagen günstiger, Eigenverbrauch profitabler, Vergütungssätze nicht gesunken.

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Wirtschaft: Prognose: 2016 werden weltweit rund 64,7 Gigawatt Solarleistung neu installiert

16.12.2015 11:50

Im Jahr 2016 werden nach Prognosen der Mercom Capital Group LLC weltweit rund 64,7 Gigawatt Solarleistung neu installiert. Maßgeblich sei dafür insbesondere die starke Nachfrage in China, Japan und in den USA mit einem Anteil von zusammen 65 Prozent. Dabei werde Japan, bisher auf Platz zwei der Solarmärkte, von den USA überholt. China könne seinen Platz als Spitzenreiter mit 19,5 Gigawatt neu installierter Photovoltaikleistung behaupten. Die USA könnten nach Analystenmeinung 13 Gigawatt installieren, Japan neun Gigawatt. Indien werde 3,6 Gigawatt ans Netz bringen. In Europa sieht Mercom Großbritannien im Jahr 2016 als größten Markt, gefolgt von Deutschland und Frankreich. Für 2015 wird eine weltweit neu installierte Leistung von 57,8 Gigawatt prognostiziert, getrieben von China (17 Gigawatt), Japan (9,5 Gigawatt) und die USA (8,0 Gigawatt).

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Politik: Speicherförderung des Bundes wird mutmaßlich fortgeführt / Minister Gabriel: "Wir haben dazu einen Vorschlag entwickelt."

27.11.2015 13:24

Das Batteriespeicherförderprogramm des Bundes soll offenbar noch fortgeführt werden. Es handele sich bei der Photovoltaikbranche um eine Branche, die sich gerade wieder erholt, sagte Thomas Jurk von der SPD-Fraktion in der Bundestagsdebatte über den Bundeshaushalts am Donnerstag. »Da sind Marktanreize wichtig«. Zudem brauche man im neuen Strommarkt »einen fairen Wettbewerb aller Flexibilisierungsoptionen«. Das schließe aber eine gezielte systemdienliche Förderung von Batteriespeichern nicht aus. »Sie muss jedoch der Systemintegration der erneuerbaren Energien dienen«, so der Abgeordnete. Als Ergebnis von Gesprächen im Wirtschaftsministerium über eine mögliche Förderung von Batteriespeichern werde es »voraussichtlich ein neues, an die derzeitigen Anforderungen für den Strommarkt angepasstes Programm geben«. Bundeswirtschafts- und Energieminister Sigmar Gabriel bestätigte dies in seiner späteren Rede auf Nachfrage indirekt und sagte, man habe »dazu einen Vorschlag entwickelt«. In einer ersten Stellungnahme begrüßte der Energiebeauftragte der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, Thomas Bareiß, »die Fortführung der Förderung der Batteriespeicher« als »wichtigen Schritt zur besseren Integration der erneuerbaren Energien«. Die Batteriespeicher in Verbindung mit Photovoltaikanlagen hätten seit 2013 durch das Förderprogramm des Bundes »eine kleine Erfolgsgeschichte geschrieben«. Diesen Weg »gehen wir nun für die Batteriespeicher weiter«. Bündnis90/Die Grünen werteten die Fortsetzung als parteipolitischen Erfolg. So erklärten Anja Hajduk, Mitglied im Haushaltsausschuss, und Julia Verlinden, Sprecherin für Energiepolitik, die Ankündigung als »späte Einsicht und eine gute Nachricht für den Klimaschutz und die deutsche Wirtschaft«. Man freue sich, »dass die Regierung offenbar bereit ist, unsere Forderungen zu übernehmen«. Ihr habe jedoch der Mut gefehlt, »unserem heutigen Antrag, der genau diese Fortführung des Programmes mit einem jährlichen Volumen von 25 Millionen Euro über drei Jahre fordert, zuzustimmen«. Details des Programms waren bis Redaktionsschluss nicht zu erfahren. Wirtschaftsminister Gabriel hatte erst kürzlich dessen Abschaffung zum Jahresende verkündet und damit in der Branche für Empörung gesorgt.

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